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Geschrieben von Stiegl am 09.08.2017 um 10:12:

Text Neue Rekordzahlen

http://app.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/deutsche-post-
mister-cool-bricht-rekorde/20159160.html



Wir wissen ja, auf wessen Rücken dies alles praktiziert wird. Und Nein, wir erwarten auch kein Lob und Dank mehr. Uns ist klar, dass wir nur noch Mittel zum Zweck sind. Wenn es auch ohne uns ginge, wären wir morgen alle weg.
Trotzdem stehen wir weiterhin jeden Morgen auf der Matte, und machen unseren Job. Solange es noch genug Kunden gibt die mich nicht behandeln als würde ich ihnen bei irgendwas im Weg stehen, mach ich diesen Job gerne!



Geschrieben von Müll am 09.08.2017 um 17:30:

 

DIE POST in der Zeitung hat mit meiner Arbeitsstelle so überhaupt nix zu tun. Und so langsam begreife ich das auch.
Es geht den Bach runter, aber Gewinn wird trotzdem gemacht...und nicht zu knapp.


Ich würde ja eher etwas langfristiger denken, aber ich habe ja nicht studiert. sdb57511



Geschrieben von hinterweber am 09.08.2017 um 21:14:

 

Man will eben nur noch den schnellen Gewinn machen, dazu braucht man billiges Personal, das aber nichts leistet. Es ist kein Wunder, dass die Briefpost immer weiter zurück geht, bei der Qualität, die mittlerweile von einigen Kollegen gebracht wird.

Ich war jetzt 3 Wochen im Urlaub und mir stehen die Haare zu Berge, was mir meine Kunden erzählt haben, was meine Kollegin da so getrieben hat. Nachnahmen, Postident werden sowieso gleich ohne zu klingeln benachrichtigt und auch Pakete für Kunden die in oberen Stockwerken wohnen. Die Benachrichtigungsscheine werden dabei schon morgens per Hand geschrieben, sie hat ja Zeit, da sie mind. eine Stunde vor Dienstbeginn anfängt.

Wenn Kunden dann was zu ihr sagen, gibt sie die patzige Antwort, sie hat schließlich auch noch Familie. Kunden in abgelegenen Häusern bekommen ihre Post nur einmal in der Woche zugestellt. Infopost wird für diese sowieso gleich im G-Papier entsorgt. Unser ZSPL tut gegen solche Kollegen rein gar nichts, da man Angst hat, die kündigen und man hat dann noch weniger Personal.

Wenn wir alten Postler, die noch Qualität bringen, in ca. 10 Jahren weg sind, sehe ich fürs Unternehmen dunkelschwarz!



Geschrieben von burchi am 10.08.2017 um 11:24:

 

"Wenn wir alten Postler, die noch Qualität bringen, in ca. 10 Jahren weg sind, sehe ich fürs Unternehmen dunkelschwarz!"

Ich alter Postler (Jahrg. 62) habe vor 3 Monaten die Konsequenzen gezogen und mich nach nicht ganz 40 Dienstjahren von diesem Weltunternehmen verabschiedet. So wollte und konnte ich nicht mehr weitermachen....
Wenn ich mit Kollegen vom ZSP spreche, bin ich froh, über meinen Schritt und mir wird von ihnen bestätigt: Alles richtig gemacht!



Geschrieben von kalinka am 10.08.2017 um 21:56:

 

Da werden ja wieder die Milliönchen fließen und für uns gibt es nicht mal eine abgestandene Selter.

Gruß
Kalinka



Geschrieben von Stiegl am 12.08.2017 um 22:48:

 

Zitat:
Original von hinterweber
Man will eben nur noch den schnellen Gewinn machen, dazu braucht man billiges Personal, das aber nichts leistet. Es ist kein Wunder, dass die Briefpost immer weiter zurück geht, bei der Qualität, die mittlerweile von einigen Kollegen gebracht wird.

Ich war jetzt 3 Wochen im Urlaub und mir stehen die Haare zu Berge, was mir meine Kunden erzählt haben, was meine Kollegin da so getrieben hat. Nachnahmen, Postident werden sowieso gleich ohne zu klingeln benachrichtigt und auch Pakete für Kunden die in oberen Stockwerken wohnen. Die Benachrichtigungsscheine werden dabei schon morgens per Hand geschrieben, sie hat ja Zeit, da sie mind. eine Stunde vor Dienstbeginn anfängt.

Wenn Kunden dann was zu ihr sagen, gibt sie die patzige Antwort, sie hat schließlich auch noch Familie. Kunden in abgelegenen Häusern bekommen ihre Post nur einmal in der Woche zugestellt. Infopost wird für diese sowieso gleich im G-Papier entsorgt. Unser ZSPL tut gegen solche Kollegen rein gar nichts, da man Angst hat, die kündigen und man hat dann noch weniger Personal.

Wenn wir alten Postler, die noch Qualität bringen, in ca. 10 Jahren weg sind, sehe ich fürs Unternehmen dunkelschwarz!


Weiß nicht, was du hast. So was nennt man "effiziente Zustellung" wosschilder47

Qualität interessiert keinen Aktionär - Gewinnmaximierung lautet das Zauberwort!



Geschrieben von burchi am 13.08.2017 um 14:40:

 

"Qualität interessiert keinen Aktionär - Gewinnmaximierung lautet das Zauberwort!"

Genau - und heute bin ich froh, dass ich meine Postaktien damals nicht verkauft habe, wie das viele andere Kollegen gemacht haben. :-)



Geschrieben von hinterweber am 14.08.2017 um 15:19:

 

Ich hab die Aktien auch noch, man darf aber den Zeitpunkt nicht übersehen um sie rechtzeitig zu verkaufen, bevor die Firma den Bach runter geht!


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